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Geschichte der Jakobsburg Arzberg

Lehmannsche Fabrik

1891
Theodor Lehmann (1864-1908) begründete die Porzellanherstellung auf der Jakobsburg in Arzberg. Die Fabrik wurde konsequent ausgebaut und fusionierte 1903 mit der der Porzellanfabrik Schönwald AG. Die Porzellanfabrik Schönwald, Abteilung Arzberg machte sich mit der Herstellung durchbrochener Porzellanartikel einen Namen.

1927
Die in Thüringen beheimatete Porzellanfabrik Kahla übernahm beide Werke. Der Designer Dr. Hermann Gretsch (1895-1950) begründete Anfang der 1930er Jahre die “Arzberger Linie”. Klare Geschirrformen (z.B. Arzberg 1382) ersetzten die bisher gebräuchlichen stark verschnörkelten Formen. Nach 1945 wurde das Arzberger Werk von der Kahla AG-West mit dem Sitz in Schönwald fortgeführt.

1972
Die Konzerne Kahla und Hutschenreuther fusionieren. Bodenstempel “Porzellanfabrik Arzberg, Hutschenreuther-Gruppe”. Die “Arzberger Linie” wurde jedoch beibehalten. Die Form 2000 findet man beispielsweise im Bundeskanzleramt.

1998
Nach der Insolvenz der Hutschenreuther AG wird das Werk Arzberg durch die Porzellanfabrik Winterling AG, Kirchenlamitz, übernommen.

2000
Mit der Insolvenz der Winterling AG endet auch vorerst die Porzellanherstellung in Arzberg. Die Marke Arzberg wird von der Porzellanfabrik SKV, Schirnding fortgeführt.

2004
Die PA-Gelände GmbH erwirbt den ehem. Buntbetrieb der Porzellanfabrik Arzberg und beginnt mit dem Rück- bzw. Umbau des Gebäudes. Im EG entstehen Verkaufsflächen für einen Porzellan-Werksverkauf, Regionalladen, Jahresweihnachtsmarkt. Im 1. OG das Porzellan-Aktiv (das etwas andere Museum). Weiß- und Buntbetrieb auf über 1000m², Stand der Technik 60er Jahre.

01.07.2010
Produktionsbeginn von Jakobsburg Porzellan, Arzberg.
Nach einer 10-jährigen Pause wird die über 170-jährige Tradition der Porzellanherstellung in Arzberg wieder fortgeführt.